Die Stiftung

Historie der Kaspar Hauser Stiftung

Historie der Kaspar Hauser Stiftung

1990: Beginn der heilpädagogischen und sozialtherapeutischen Arbeit 
Gründung einer Tagesförderstätte und Tagesstätte für psychisch Erkrankte als Verein des Trägers „Geist und Natur e.V.“ im Prenzlauer Berg, in der Korsörer Str. 19 
Es entstehen die Bereiche Kerzenherstellung und Buchbinderei als Teil der Beschäftigungsstätte. Der Bereich Hauswirtschaft, besonders die Küche, wird ausgebaut und es wird für den Eigenbedarf und für Waldorfschulen sowie Kindergärten gekocht.

1992: Gründung der Werkstatt für umstülpbare platonische Körper
12 Jahre lang werden präzise und kunstvolle Modelle für den Mathematikunterricht produziert und an Waldorfschulen verkauft. Aus einem der Körper, dem Oktaeder, entwickelt sich das Logo der KHS. 
Über mehrere Jahre werden die hergestellten Produkte in einem Verkaufsraum angeboten. 
Das Restaurant „Löwenzahn“ wird in der Korsörer Straße eröffnet. Es bietet eine Zeit lang öffentlich vegetarisches Essen an, auch für  Obdachlose. 

1996: Gründung der Kaspar Hauser Therapeutikum gGmbH
Die Tagesförderstätte und Tagesstätte für psychisch erkrankte Menschen entwickelt sich mit vielen neuen Plätzen und therapeutischen Angeboten weiter. Die Kunst- und Musiktherapie wird zu einem wesentlichen Kern der Arbeit.
Kauf und Beginn der Renovierung der alten Villa in der Rolandstraße 

1998: Einzug der Verwaltung und Geschäftssitz in der Rolandstraße 18/19 in 13156 Berlin.
Umzug der Werkstätten aus der Korsörer Straße in die Rolandstraße

1999: Bau und Eröffnung der Wohnstätte „Wohnen am Schlosspark“
Die Wohnstätte verfügt über 25 Plätze und ist in drei Wohngruppen zu neun bzw. sieben Plätzen aufgeteilt. Therapeutische Maßnahmen begleiten das Wohnangebot. Insbesondere wird die interne Tagesstrukturierung weiterentwickelt.

2000: Einweihung des Neubaus in der Rolandstrasse und Umzug der Küche dorthin

2001: Der Arbeitsbereich wird Anerkannte Werkstatt für Menschen mit Behinderungen, WfbM.

2002: Kauf der Villa in der Platanenstraße und umfangreiche Reskonstruktion

2004: Neubau des Gebäudes in der Platanenstraße, in der sich heute die Cafeteria und die Keramikwerkstatt befinden

2006: Eröffnung der Tagesstätte in der Platanenstraße 

2009: Einweihung des Standortes der Tagesstätte Stadtgut Blankenfelde 

2011: Der Bereich ABFBT wird von der internen Tagesstrukturierung zum eigenen Leistungstyp, separat angeboten und vom Wohnangebot getrennt.

2012:  Der Umzug der Werkstätten, WfbM, in die geräumigen Etagen auf dem Gewerbehof ORCO-GSG der Pankstraße erfolgt, in der sich die meisten der inzwischen 14 Arbeitsbereiche in vier Berufsfeldern und ein Teil der Verwaltung befinden. Neben maßgeschneiderten Arbeitsplätzen werden Qualifizierungen im Berufsbildungsbereich angeboten. Für alle Beschäftigten stehen begleitende Angebote zur Verfügung, die von künstlerisch-schöpferischen Tätigkeiten über Therapien bis zu Sportangeboten reichen.

2013: Überführung von „Geist & Natur e.V.“ und der Kaspar Hauser Therapeutikum Berlin gGmbH in die Kaspar Hauser Stiftung. Die Stiftungsanerkennung erfolgte mit Aushändigung der Stiftungsurkunde durch die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz zum 15.08.2013.

2014: Die KHS ist seit Jahren Partner für Privatkunden, Handel und Gewerbe. Im TAZ-Shop wird verkauft, an den dm-Drogeriemarkt, die Bio-Großhändler Terra und LPG gehören zu den Abnehmern.  Allein in diesem Jahr werden 20 Filialen der Bio-Company mit acht verschiedenen Produkten beliefert.

2015: Aufführung des Theaterstückes „Der Prozess“ über das Leben von Kaspar Hauser mit Beschäftigten der KHS unter der Regie von Chris Dehler.

2016: Gründung der ersten betreuten Wohngemeinschaft im Wedding. Weitere sind in Planung.

Ausstellung des Bilderzyklus „Kaspar Hauser“ mit Werken der Beschäftigten der KHS in den Räumen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin von Mai bis November.

Daran anschließende Ausstellung im Paritätischen Wohlfahrtsverband mit Werken abstrakter Kunst, die von 2014 bis 2016 in einem Kunstprojekt der KHS entstandenen sind.

2017: Zusammen mit drei anderen Werkstätten der LAG Teilnahme an der Grünen Woche mit einem gemeinsamen Stand.

 

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